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Hallo, Ich bin die Lisa.
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Und ich stehe hier vor Bundy & Bundy.
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Und dieses Plakat hat mich angesprochen. Lernen bei den Besten.
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Ich will die beste Ausbildung und deswegen schauen wir uns das einfach mal an!
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Gernot, warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
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Braucht man da irgendwelche Fähigkeiten,
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oder Voraussetzungen, um das machen zu können?
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Na ja, ein bisschen Geschick muss man mitbringen,
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und einfach die Freude mit Menschen zu arbeiten, also das war mir ganz wichtig
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und vor allem gibt es keinen Job, wo man tagtäglich so viel Erfolgserlebnisse hat.
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Was ist da jetzt genau das Erfolgserlebnis?
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Die glücklichen Menschen, die dann mit einer tollen Frisur nach Hause gehen?
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Das ist ja eigentlich beides,
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Die Kunden, die mit dem tollen Haarschnitt, oder einer tollen Frisur raus gehen,
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und die Freude am Arbeiten,
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weil man nicht jeden Tag das Gleiche hat
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und nicht jeden Tag die gleichen Kunden hat.
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Angenommen, ich entscheide mich für die Friseurlehre.
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Was muss ich da für persönliche Fähigkeiten
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mitbringen, um da reinzukommen?
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Die Qualität des Umgangs miteinander bestimmt die Qualität unserer Leistung.
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Wir nehmen eben sehr viel von der Qualität des Umgangs,
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möchten wir eigentlich die Vorkenntnisse haben.
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Das heißt, so wie Höflichkeit, Freundlichkeit ist uns eben sehr wichtig,
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weil uns, denn so das Fachliche wird eben dann bei uns
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in der Bundy-Schule intern dann sowieso noch geschult.
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Aber die Menschlichkeit, da muss man einfach auf andere Leute zugehen können,
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in Kontakt treten können.
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Das ist für uns eben in erster Linie das A und O.
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Und natürlich auch dann im zweiten Rang die Kreativität,
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dass man eben dann auch, egal mit was eben, auch etwas anfangen kann.
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Wie ist das mit da mit der Beratung?
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Also lernt man das auch in der Ausbildung, wie man Kunden berät.
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Die wesentlichen
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Punkte sind natürlich in einer Beratung, dass man sich zuerst einmal hinsetzt
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und dass man sich den Kunden eben aktiv auch anschaut, dass man eben nachfragt
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auch was trägt der, was
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was für ein Beruf hat der, dass man eben auch wirklich den Kunden beraten kann.
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Natürlich, man geht ein auf die Typologie, das heißt auch auf die Gesichtsformen,
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auf die Haarfarbe, wie sie jetzt ist, kühl, warm.
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Das wird natürlich alles beobachtet.
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Und das beginnt eben schon in der Ausbildung mit dem ersten Tag.
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Okay, wir machen da jetzt eben
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eine Tropfenform, wo wir diesen Teil eben heraus teilen,
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das es eben schön ineinander
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dann verfließt, das hier eben verstärkt,
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der violette Teil herauskommt,
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den machen wir mit Pull-Slices, das heißt
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dass wir wirklich eben die Farbschattierungen
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auch sehr stark sehen.
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Hier ist es eben wichtig, die Genauigkeit und die Sorgfalt,
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dass eben auch hier
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schön die Konturen eben frei bleiben, dass das Ohr eben auch sauber ist,
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dass auch wirklich nur eben das behandelte Haar, die dunkle Stelle
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eben eingestrichen wird und nicht mehr
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wird partienweise gearbeitet,
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es hat der Gernot eben sich den Kopf in vier Teile unterlegt
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und jetzt quasi mit dem rückwärtigen Teil begonnen und arbeitet sich von hinten,
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hinten nach vorne.
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Gernot, wie sicher
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fühlst du dich bei der Aufgabe, die dir jetzt da gestellt wird?
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Sehr sicher,
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weil dadurch das wir spezielle Farbseminare haben, bin ich da schon sehr überzeugt, dass
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ich da was zusammenbringen werde.
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Woher weißt du jetzt genau welche Farbe zu wem passt?
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Das kommt erstens einmal
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mit der Zeit, und aus der Übung, und zweitens lernt man das in den Seminaren.
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Und geht man da mehr nach Trendfarbe oder nach Typ?
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Schon eher nach Typ.
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Und was passiert, wenn ein Kunde nicht zufrieden ist mit dem Ergebnis?
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Ist das schon mal passiert?
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Na ja, man versucht natürlich, die Kunden möglichst
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genau zu verständigen,
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darüber reden, was der Kunde genau will.
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Und hin und wieder kann ein Hoppala passieren,
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aber man bessert das dann meistens aus.
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Also nicht meistens, immer.
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Hat man immer Handschuhe an beim Haare waschen?
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Ja, weil es bei uns eben ganz wichtig ist,
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der Hautschutz.
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Weil wir arbeiten eben zu 99 % mit unseren Händen.
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Und da ist,
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wird drauf geachtet, dass wir immer von Nass zu Trockenarbeit arbeiten,
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und genauso,
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beim Waschen, mit Waschhandschuhen eben, dass wir einfach unsere Hände schützen.
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Das es einfach,
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die Haut eben nicht austrocknet.
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Wir haben auch beim Waschen keinen Armschmuck, keine Uhren, weil
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das bringt einfach die Allergien hervor und deswegen auch die Waschhandschuhe,
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die eben auch zur Verfügung gestellt werden.
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Und für den Kunden ist es eben nicht spürbar, dass Handschuhe getragen werden,
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also dass es eben der zweite Punkt, wo wir einfach eben
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bei der Haarewäsche sehr darauf achten, das Wohlfühlen, das Entspannen.
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Es wird darauf geachtet, dass eben auch
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kein Wasser ins Gesicht kommt, von der Kundin, nicht in die Ohren kommt.
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Also halt wieder eben die die Genauigkeit, die Sorgfalt
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bei der Arbeit.
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Wie oft wird man mit skurrilen Kundenwünschen konfrontiert?
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Ist das häufig oder nur, wenn der Live Ball ist zum Beispiel?
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Genau. Sie sagen es, das ist das beste
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Beispiel, war jetzt eben der Live Ball, wo man sagt eben extrem
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ausgefallene Frisuren mit, wo eben auch die Kunden ja selber
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schon sehr kreativ sind und eben Utensilien mitbringen,
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die sind natürlich für uns schon immer wieder eine Herausforderung.
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Aber gerade das macht ja unseren Beruf aus.