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Hallo, Ich bin der Dominik.
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Und ich bin heute im Betrieb Rehau, und schaue mir mal an, was ein
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Industriekaufmann, Industriekauffrau zu tun hat.
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Sabine, warum hast du dir diesen Beruf ausgewählt?
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Ich wollte schon immer ins Büro.
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Schon als ich klein war, habe ich,
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also war mein Traum schon immer im Büro zu sein.
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Und ja, das hat sich eigentlich nicht geändert.
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Und dann habe ich Bewerbungen zu schreiben angefangen.
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Und eigentlich nur Büro.
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Und mir gefällt die Arbeit sehr gut.
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Und das alles am Büro
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ist eigentlich das, was ich immer machen wollte.
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Was für Voraussetzungen gibt es in Ihrem Betrieb Industriekaufmann zu werden?
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Voraussetzungen, um den Lehrberuf, Industriekaufmann
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oder Kauffrau zu werden,
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ist eigentlich ein grundsätzliches Verständnis für das kaufmännische Rechnen.
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Das ist eine Grundvoraussetzung.
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Das heißt, mit den Zahlen sollte man gut zurechtkommen.
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Das Zweite, was natürlich ist, ist, dass man
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unbedingt ein nettes Auftreten hat,
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gute Kommunikation,
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sehr viele Telefonate,
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sehr viele Abstimmungen, teamfähig.
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Das sind also die Hauptvoraussetzungen, die man bei uns benötigt.
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Was gefällt dir in diesem Beruf sehr gut?
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Sehr gut gefallen tut mir eigentlich,
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dass man in einem großen Unternehmen ist, wo man verschiedene Bereiche hat.
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Man kann also wirklich sich auswählen, selbst in
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welchem Bereich man arbeiten möchte und was einem am meisten liegt.
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Und eben der
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Kontakt mit den Leuten ist sehr schön.
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Was sind deine Aufgaben in diesem Beruf?
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Also meine Haupttätigkeit in dieser Abteilung ist,
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Werksaufträge bereitzustellen.
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Das heißt, ich muss die Verpackung prüfen, das Etikett
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prüfen, ob es stimmt und die Zeichnung.
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Und wenn ich alles durchgeschaut habe,
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ob es stimmt, dann muß ich es in die Produktion rauf
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tragen, dass die wissen, was als nächstes zu arbeiten ist.
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Ist der Job sehr abwechslungsreich?
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Ja, ich sitz nicht nur am Schreibtisch,
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ich muss zum Beispiel auch die Muster, die oben produziert werden,
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in die Musterschachteln reingeben und auch Zeichnungen verteilen.
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Und ich habe eigentlich auch viel mit der Produktion zu tun.
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Das heißt, ich sitz nicht nur am Schreibtisch.
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Und wenn man dann hier einen Job hat,
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was für Möglichkeiten stehen einem offen?
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Da wir ein großer Konzern sind,
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der auch weltweit tätig ist, ist einmal,
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Reisefreudigkeit, wenn sie das haben, können Sie eigentlich bei uns auch
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in vielen anderen Ländern diesen Beruf ausüben.
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Ich möchte jetzt nicht von Positionen sprechen,
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wie Abteilungsleiter oder Gruppenleiter, sondern ich denke, vom Arbeitsgebiet
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ist es hier dann doch so, dass sie ein sehr
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weites Arbeitsgebiet haben, sie sind hier nicht eingeschränkt.
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Es reicht von der Buchhaltung bis über die Kalkulation,
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bis über Versandtätigkeiten, Büro, bis über organisatorische Tätigkeiten,
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reicht die Perspektive und natürlich in den verschiedensten Ländern.
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Wir hier verantwortlich für Südosteuropa,
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bitte, sie können in der Türkei genauso eingesetzt werden
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wie in Rumänien, wie in Bulgarien, wie in Griechenland.
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Also wir haben sehr viele Standorte, aber auch im Westen hinein,
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wie wir haben England, wir haben Amerika, wir haben Brasilien.
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Wir haben also wirklich sehr, Spanien, sehr viele Länder, wo wir Standorte haben.
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Und wenn sie sich da interessieren, und das wird in einem großen Konzern
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mit 15.000 Mitarbeitern, wird schon einiges immer wieder benötigt.
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Und wenn man sie dort benötigt, können Sie sich bewerben.
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Und auch hier weiter aufstreben.
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Industriekaufmann, -frau. Ist das ein krisenfreier Job?
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Krisenfest ist in der Industrie grundsätzlich kaum ein Job.
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Nun kann ich Ihnen sagen,
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dass mit dieser Ausbildung Sie eine sehr breite Ausbildung haben.
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Wie zuvor schon erwähnt, wir haben ja die Buchhaltungsausbildung.
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Sie haben in der Kalkulation die Ausbildung,
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Sie haben organisatorische Ausbildungen.
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Und daher ist der Job, ich möchte sagen
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nicht in einer Firma krisenfest.
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Sie sehen jetzt gerade in der Finanzkrise, das ist nicht leicht.
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Nur aufgrund Ihrer breiten Ausbildung haben Sie natürlich
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bessere Möglichkeiten, immer in einem Betrieb zu verbleiben.