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Heute bin ich bei der Firma DB Schenker,
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um mir den Lehrberuf zur Betriebslogistikkauffrau,
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zum Betriebslogistikkaufmann ein bisschen näher anzusehen,
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die frühere Lagerlogistiker, Lagerlogistikerin hieß.
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Wie ist die Lehre zum Betriebslogistikkaufmann, zur Betriebslogistikkauffrau aufgebaut?
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Grundsätzlich muss man dazu sagen,
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dass der Name Betriebslogistikkaufmann, -kauffrau geändert wurde.
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Früher hat das Ganze Lagerlogistiker geheißen.
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Die Ausbildung umfasst eine 3-jährige Tätigkeit, also eine 3-jährige Ausbildung.
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Ausgebildet wird an der Berufsschule, an der LBS, in Niederösterreich,
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Landesberufsschule Niederösterreich in Theresienfeld in Wiener Neustadt und
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umfasst 9 Wochen Blockunterricht im Jahr und endet dann mit der großen Abschlussprüfung,
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dass sich dann die Lehrlinge Betriebslogistikkaufmann, -kauffrau nennen dürfen.
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Lehrlinge sind im Grundprinzip unsere Zukunft.
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Sie sind die Zukunft des Unternehmens und haben daher einen hohen Stellenwert.
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Welche Voraussetzungen müssen die Lehrlinge mitbringen?
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Den Lehrlingen muss einmal bewusst sein, dass es sich bei dieser Ausbildung
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und bei diesem Job um keinen reinen Bürojob handelt.
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Dieser Job setzt voraus, dass man sehr kommunikativ ist,
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dass man sehr kreativ ist, dass man innovativ ist
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und was ganz wichtig ist, sie sollten unbedingt Organisationstalent besitzen.
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Die Lehre dauert 3 Jahre und innerhalb der 3 Jahre bist du im Internat in der Schule.
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Das dauert ca. 10 Wochen pro Lehre und den Rest der Zeit bist du in der Firma.
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Was lernt man in der Berufsschule?
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In der Berufsschule lernt man viel über Logistik.
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Da hast du ein Fach, da hast du fast 18 Stunden in der Woche nur Logistik.
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Da lernst du über die Sachen im Lager, wie du Lkw beladest
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und man lernt auch viel Schriftverkehr, wie man mit den Kunden schreibt.
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Hallo Mergim!
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Hallo Lisa!
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Was machst du denn gerade?
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Ich habe gerade einen Auftrag bekommen von einem Kunden.
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Den bearbeite ich gerade für den Staplerfahrer, dass er weiß, wo die Paletten sind.
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Und was passiert jetzt damit?
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Der Lieferschein wird jetzt ausgedruckt.
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Den gebe ich dann raus und der Staplerfahrer nimmt sich den Schein dann
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und dann kommissioniert er ihn, also die Ware und stellt es beim Warenausgang hin.
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In welchen Aufgabenbereichen sind Ihre Lehrlinge tätig?
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In unserer Branche, in der Speditionsbranche, setzen wir die Lehrlinge speziell im Lagerbereich natürlich ein
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und das in unseren Logistikzentren, die wir in Österreich haben.
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Allgemein ist es aber so, dass die Betriebslogistikkaufleute, -kauffrauen
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in großen Material- und Warenlagern tätig sind
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und zwar von Industrie- und Handelsunternehmen.
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Welche Aufgaben hast du als Lehrling zu erfüllen?
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Ich muss sehen, dass ich meine Aufgabe ordentlich und gut erledige.
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Staplerfahren, Wareneingang, Warenausgang, Kommissionieren, Einlagern
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und Einbuchen im System zum Beispiel am PC.
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Welche Arbeitstätigkeiten interessieren dich besonders?
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Mir gefällt mehr, wenn ich im Lager bin,
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also Büro auch, aber im Lager macht es mir mehr Spaß, weil ich mich mehr bewege.
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Was gefällt dir an diesem Beruf?
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Dass er sehr vielseitig ist. Du hast nie Langeweile und du hast nie das Gleiche.
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Machen diese Lehre mehr Mädchen oder mehr Burschen?
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Bei DB Schenk ist es schon so, dass mehr Burschen als Mädchen diesen Beruf ergreifen.
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Wie ich es gesehen habe auch in der Berufsschule, machen es mehr Jungs.
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Aber es häuft sich mehr, dass es auch Frauen als Lagerlogistikerin gibt.
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Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?
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Ich möchte das Maximum erreichen, wenn es geht als Lagerchef.
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Das habe ich mir vorgenommen.
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Der Logistikbereich ist ein wachsender Bereich, ein ständig wachsender Bereich
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und da sucht man immer flexible und gute Leute.
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Welche Möglichkeiten stehen dem Lehrling nach der Ausbildung offen?
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Bei DB Schenker kann es der Lehrling nach seiner Ausbildung
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natürlich mit viel Fleiß, Ausdauer, Innovation bis zum Lagerleiter oder Umschlagsleiter bringen.
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Ein sehr interessanter und vielseitiger Beruf. Mir hat es gefallen.